In den letzten Jahren habe ich meine Tipps gegen Sommerhitze im Büro zuverlässig immer dann geteilt, wenn der letzte heiße Tag vorüber war und der Sommer sich für das Jahr verabschiedet hatte. Und dabei war ich zeitlich gesehen gar nicht mal sooooo spät dran. Damit mir das dieses Jahr und auch in den Folgejahren nicht mehr passiert, habe ich meine über die Jahre gesammelten Tipps nun in diesem Blogartikel versammelt. Den kann ich nämlich einfach aktualisieren und immer wieder referenzieren. Ha!
Wenn ihr noch Ergänzungen für diese Liste habt, schreibt mir gern oder hinterlasst einen Kommentar – dann ist mit Sicherheit für jeden Hitzkopf und die stickigste Homeoffice-Bude etwas dabei, um entspannt und cool all die Worte runterzuschreiben.
Allgemeine Tipps gegen Hitze
- Morgens und abends gut lüften, damit die kühlere Luft ins Haus kann. Tagsüber dann sämtliche Fenster und Jalousien geschlossen halten.
- Leichte Baumwollkleidung tragen und möglichst nichts, was eng am Körper anliegt.
- Die einzige Ausnahme: Stützstrümpfe! Ja, ihr habt richtig gelesen. Die sorgen nämlich dafür, dass euer Kreislauf in Schwung bleibt.
- Immer mal wieder kühles Wasser über die Handgelenke laufen lassen.
- Versteht sich eigentlich von selbst, aber: viel trinken! Eine besondere Entdeckung waren für mich die frio-Teebeutel von Teekanne (gibt’s inzwischen auch von anderen Marken, ich schwöre jedenfalls auf die), mit denen man Eistee auch ganz einfach zuhause machen kann. Alternativ gibt es online auch Rezepte für Eistee mit regulären Teebeuteln und Gartenkräutern.
- Keine allzu kalten, sondern lieber lauwarme Getränke konsumieren.
- Wenn ihr doch mal nach draußen müsst: Sonnencreme benutzen und am besten auch einen Sonnenhut aufsetzen. Und: Sonnenbrille tragen, um die Augen zu schonen!
Fürs Homeoffice
- Eine Wanne mit Wasser füllen und ein paar Eiswürfel dazugeben und dann unter dem Schreibtisch die Füße reinhängen – hält herrlich frisch!
- Weintrauben einfrieren – bester Snack bei den Temperaturen!
- Wenn ihr im Besitz eines Ventilators seid: ein feuchtes Handtuch davorhängen, das verstärkt den Kühleffekt. Allerdings kann die steigende Luftfeuchtigkeit auch dazu führen, dass euer Körper die Wärmebelastung stärker empfindet. Diesen Tipp also erstmal ausprobieren, wenn euch keine Deadline im Nacken sitzt.
- Ventilator richtig herum aufstellen – ausgerichtet zum Fenster hin, sodass warme Luft nach draußen transportiert wird und kühle Luft ins Zimmer kommen kann.
- Eine Wärmflasche (bleibt bei mir, der Twist kommt noch!) mit Leitungswasser füllen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank legen. Haut nicht ganz so sehr rein wie ein Kühlpad und ist deshalb für die Körpertemperatur verträglicher. Die abends mit ins Bett zu nehmen, ist ein echter Gamechanger für ruhigen, erholsamen Schlaf. Vor allem dann, wenn es auch nach 22 Uhr noch 28 Grad hat.
- Alternativ könnt ihr auch ein kleines Handtuch anfeuchten und für 15 – 20 Minuten in die Gefriertruhe packen und anschließend um den Nacken legen. Das reguliert die Körpertemperatur angenehm herunter.
- Zwischendurch kühl bis lauwarm abduschen – nicht eiskalt. Sonst reagiert der Körper auf die extreme Kälte mit verstärkter Eigenwärme und ihr schwitzt anschließend noch mehr.
- Gleitzeit nutzen (sofern möglich): Morgens früher anfangen und über Mittag eine längere Arbeitspause einlegen.
Und das Wichtigste:
1) Nicht so hart mit sich selbst ins Gericht gehen. Es ist heiß und Arbeit bei diesen Temperaturen ist anders wild. Früher Feierabend zu machen ist vollkommen in Ordnung!

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