Inquit-Formel – was ist das? Klingt irgendwie nach Mathe. Dachte ich anfangs auch. Doch da ich es im Kontext von Dialogen gehört habe und mich noch an ein bisschen (wirklich nur ein bisschen) Latein aus Schulzeiten erinnere, habe ich scharf kombiniert: … »inquit« ist Lateinisch für »sagte er/sie« … … es geht um Dialoge … … es muss wohl etwas mit Redebegleitsätzen zu tun haben (Spoiler: »Inquit-Formel« ist der schickere Begriff für das schnöde »Redebegleitsatz«)....
Eine sehr erfahrene Lektorin, die ich als Kollegin besonders schätze, hat neulich einen Satz gesagt, der noch immer in mir nachhallt: »Menschen, die Geschichten lieben, werden Autor:innen. Menschen, die Sprache lieben, werden Lektor:innen.« Und sie fügte hinzu: »Für mich ist Lektorat ein Traumberuf, aber selbst Bücher schreiben? Ich könnte das nicht.« Und da saß ich dann, die schreibende Lektorin. Oder lektorierende Autorin? Was bin ich denn nun? Muss ich denn einen Teil meiner selbst...
Es gibt viele Gründe, mit dem Schreiben zu beginnen. Und doch finden wir mindestens ebenso viele, es nicht zu tun. In den letzten Jahren haben sie sogar ziemlich schnieke Namen bekommen: Prokrastination, Imposter-Syndrom, you name it. Dafür ist meist nicht Faulheit der Grund, sondern die Zweifel, die leise in unseren Köpfen wispern und es uns unmöglich machen, den Traum vom Schreiben auch tatsächlich zu leben. Die uns frustriert den Laptop zuschlagen lassen, damit wir doch wieder ...
Als ich 2023 meine Weiterbildung zur freien Lektorin gemacht habe, war ich natürlich nicht allein, sondern habe in dieser Zeit viele wunderbare Kolleg*innen kennenlernen dürfen. Eine davon ist Anna Morgenroth. Und Anna ist nicht nur ein ganz toller Mensch, sondern auch eine fabelhafte Autorin. Im Dezember 2023 hat sie mit ihrem Debüt „Liam Andersen und das Buch der Schatten“ ein phantastisches Kinderbuch veröffentlicht.
Geld sparen beim Schreiben? Die Tätigkeit an sich kostet ja erst mal nicht so viel. Zumindest keine raschelnden Euroscheine. Eher so: Hirnschmalz. Zeit. Energie.
Doch dazu braucht es nicht unbedingt das neueste Schreibprogramm oder ein kostenpflichtiges Zeitmanagement-Tool im Abomodell. Oder die Bezahlversion, mit der man dann auch wirklich ALLE Funktionen nutzen kann.